Friedrich-Bährens Gymnasium

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Fische statt Kamelle


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Eine andere Kultur: FBG-Schüler nehmen an deutsch-französischem Austausch teil

Zum 18. Mal läuft derzeit der deutsch-französi­sche Schüleraustausch zwi­schen dem Friedrich-Bährens-Gymnasium und dem College du Houtland in Wormhout.

Nachdem die französischen Schüler im Oktober zu ihrem siebentägigen Besuch in Schwerte waren, haben sich nun 17 deutsche Schüler der Klassen acht des Friedrich-Bährens-Gymnasiums unter Leitung von Wolfgang Sand­mann und Inge Kerber nach Nordfrankreich aufgemacht, um Land und Leute kennen zu lernen.

Bis zum 26. Januar sind sie in der französischen Partner­schule zu Gast, die ein um­fangreiches Programm vorbe­reitet hat. Unter Leitung des Französischlehrers Michael Engelhardt und unter Mitwir­kung der Schulleitung müs­sen die deutschen Schüler in der französischen Schule am Unterricht teilnehmen. Sie stellen fest, dass alles viel strenger und disziplinierter abläuft, lernen in 55 Minu­tenstunden nicht nur Tech­nik, sondern auch Naturwis­senschaften und Mathe ken­nen, sehen, dass ein Mittages­sen, zumal von Köchen zubereitet, schmackhaft und nicht teuer sein muss und lernen sich auch beim Bowling und Eislaufen näher kennen.

Die Schüler machen Ausflü­ge nach Lille, Calais und wa­ren erstaunt, als sich der Bür­germeister, alle Stadtverordneten sowie die Schulleitung die Ehre gaben, sie im Rat­haus persönlich zu begrüßen.

Besonders toll war die Ex­kursion nach Paris mit den Malern auf Montmartre, dem wunderbaren Blick von Sacre Coeur auf die quirlige Millio­nenstadt, der Fahrt auf den Eiffelturm, der Entdeckung von Picassos Atelier sowie der Besichtigung der „Ich-Liebe-Dich-Mauer", auf der dieser Satz in allen bekannten Spra­chen der Welt verzeichnet ist. Weitere Höhepunkte waren bisher die von den Eltern or­ganisierten Aufenthalte in Schwimmbädern, Laser- und Paintballaktionen und der Karneval in Duenkirchen, bei dem traditionell statt Kamelle Fische geworfen werden.

Am Donnerstag kommen die Schüler zurück. Dann werden die Tränen kullern. Aber Facebook, Twitter und E-Mails werden über den Trennungsschmerz etwas hinweg helfen.

(W. Sandmann, Januar 2012 - erschienen in den Ruhrnachrichten am 24.01.2012)

Artikel aus: La Voix du Nord vom 23.01.2012

Artikel aus: Ruhrnachrichten vom 24.01.2012