Friedrich-Bährens Gymnasium

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Karriereberatung


Bildungs- und Karriereberatung

Darüber hinaus arbeitet unsere Schule mit Lutz Thimm und seinem Institut für Bildungs- und Karriereberatung zusammen. Werbung für sich selbst machen. Wie funktioniert das? Ein Highlight zu veranstalten, erfordert immer sehr viel Mühe, aber erst recht sind Können und Kreativität gefragt, wenn es sich um ein "Ei-light" dreht. Nein, die FBG-Schüler, die sich dieser Aufgabe annahmen, spielten kein absurdes Theater. Sie hatten vielmehr einen ganz speziellen Auftrag im Rahmen ihres Berufsvorbereitungs-Seminars zu erledigen.

Berufsvorbereitung_Karriereberatung_1Mit Klebeband und Strohhalmen sollten sie Eier - natürlich ungekochte - präparieren, sodass sie beim Sturz aus zwei Meter Höhe nicht zerplatzten. Das Modell, das sie entwarfen, sollte dann auch noch möglichst werbewirksam vorgestellt werden. In kleinen Gruppen machte sich die Jahrgagsstufe 11 also an die Arbeit. Das Konzept hatte Lutz Thimm vom gleichnamigen Institut für Bildungs- und Karriereberatung geschmiedet. "Die Schüler sollen lernen, sich selbst und auch die Produkte, die sie herstellen, zu präsentieren", erläutert Thimm. In der Berufswelt und speziell bei der Bewerbung um eine Stelle werde es immer wichtiger, die eigene Person darzustellen.

Welche Regeln es dabei zu beachten gibt, wie man seine eigenen Vorzüge herausstreicht und sein Können so darstellt, das es nicht überschwänglich daherkommt, ohne aber sein Licht unter den Scheffel zu stellen, das waren Punkte, die beim Training im Mittelpunkt standen. Imke Burhop und Julian Urban zeigten sich wie ihre Mitschüler sehr angetan. Die Seminare seien sehr hilfreich geesen, um gut gewappnet zu sein, wenn sie selbst zu einem Vorstellungsgespräch geladen würden.

Am zweiten Seminartag konfrontierten Lutz Thimm und seine Mitarbeiter die Schüler und Schülerinnen mit einem ganz anderen Schwerpunkt. Jetzt ging es um die Frage, welcher Beruf könnte für mich geeignet sein. Um das herauszufinden, absolvierten die 11er mehrere Tests, mit denen ihre Fähigkeiten des räumlichen und logischen Denkens sowie ihre Sprachfähigkeit überprüft wurde. Zum anderen war ihre Argumentationsfähigkeit gefordert. In kleineren oder größeren Runden diskutierten sie über das Pro und Contra von Ladenöffnungszeiten, das Tragen von Schuluniformen und die Vergabe von Schulnoten.

Die Vorführung des "Ei-Light" setzte dann einen vorläufigen Schlusspunkt. Zwei Wochen später fand nach der Auswertung der beiden Seminartage eine Einzelberatung der Schüler und Schülerinnen statt, bei der auch die Eltern anwesend sein konnten.

von Dr. Klaus-Peter Althoff und Brigitte Bewersdorff (2007)