Friedrich-Bährens Gymnasium

Ostberger Str. 17
58239 Schwerte

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Lernpartnerschaften


Partnerschaft schafft Arbeit und Bildung
Schule und Betrieb arbeitet systematisch und dauerhaft zusammen

Vorbei die Zeit der gegenseitigen Vorwürfe von Schule und Betrieben. Schuldzuweisungen sind keine Lösung. Im Rahmen der im vergangenen Jahr vom "Regionalen Übergangsmanagement" aufgebauten Lernpartnerschaften Schule + Betrieb bemüht sich das Friedrich-Bährens-Gymnasium um eine aktive Zusammenarbeit mit der Firma Hoesch. "Die Verbindung soll unsere Schüler und Schülerinnen frühzeitig mit der Arbeitswelt in Kontakt bringen, ihnen Einblicke in die Anforderungen von Unternehmen bieten, um ihnen so die Berufswahl und den Einstieg in die Berufswelt zu erleichtern", so Dr. Klaus-Peter Althoff.

Was die Lernpartnerschaft bringt? - Mitarbeiter der Unternehmen unterstützen zum Beispiel die Lehrer und Kehrerinnen im Unterricht, die Pädagogen und Schüler lernen als Praktikanten im Betrieb. Im Austausch entstehen konkrete Anforderungsprofile, die Grundlage für die individuelle Berufswahl-Orientierung der Schüler bilden. Der Profit für beide: Die jungen Menschen haben Arbeitsluft geschnuppert, die Lehrer und Lehrerinnen ihr Wolkenkuckusheim von Theorie und Lehre verlassen und Orte der praktischen Arbeitswelt aufgesucht, um zukünftig noch praxisorientierter zu unterrichten und die Unternehmer stellen Auszubildende ein, die eine Vorstellung vom gewählten Beruf haben und genau wissen, was sie erwartet und was von ihnen erwartet wird.

Aus den ersten Vorgesprächen und der ersten Betriebsbesichtigung haben sich mit der Firma Hoesch und dem evangelischen Krankenhaus Schwerte die nachfolgenden möglichen Arbeitspläne entwickelt.

von Dr. Klaus-Peter Althoff und Brigitte Bewersdorff (2007)


Projektplanung mit der Firma Hoesch

Jahrgangsstufe Maßnahme
1. Jg. 9/10 Betriebserkundung
2. übergreifend Schnupperpraktikum
3. übergreifend Betriebspraktikum
4. Jg. 10 Informationsveranstaltung durch die Fa. Hoesch:
  • Was erwarten Firmen von Lebenslauf und Bewerbung?
  • Welche Arbeitsperspektiven gibt es?
5. Jg. 10 Bewerbung mit einer Auswertung durch den Betrieb
6. übergreifend Eltern, die bei der Fa. Hoesch beschäftigt sind, stellen ihre Berufe vor
7. Jg. 10 Angestellte der Fa. Hoesch erläutern:
  • ihren beruflichen Werdegang
  • ihre Ausbildung
  • ihr Tätigkeitsfeld
  • die Erfordernisse für ihren Beruf
  • Vor- und Nachteile ihres Berufes
8. LK Fremdsprache Konversation in einer Fremdsprache mit Mitgliedern der Geschäftsführung
9. Fremdsprache Übersetzungen von Produktbeschreibungen
10. übergreifend Gegenseitige Information über Einstellungstests und geänderte Aufgabenstrukturen in den verschiedenen Fächern
11. Ge Jg. 9 Industrielle Revolution am Beispiel der Fa. Hoesch
12. übergreifend Science Truck der RWTH zur Information über Ing.-Wissenschaften
13. übergreifend Wirtschaftspatenschaften für die JUNIOR-Firma (dt. Gründerpreis)
14. Kunst Jg. 9 Stahlprofile auf einen Fluchtpunkt zeichnen
15. Chemie Jg. 7 Eigenschaften von Stahl und Legierungen
16. Erfinderclub Eigenschaften durch Schmieden
17. Erfinderclub Werkstoffprüfungen evtl. in Zusammenarbeit mit der Fa. Berg
18. Kunst Herstellung von Kunstwerken aus Profilabfällen und Ausstellung in der Firma
19. übergreifend Präsentation am Tag der offenen Tür
20. übergreifend Angebote an die Firma, z.B. Nutzung des Computerraumes, Nachhilfe für Azubis etc.

Projektplanung mit dem evangelischen Krankenhaus

Jahrgangsstufe Maßnahme
1. 9/10/13 Betriebserkundung
2. 9 Sozialpraktikum im Pflegebereich
3. 11/13 Betriebspraktikum:
  • im diagnostischen Bereich
  • im technischen Bereich
  • in der Küche
  • in der Verwaltung
4. 10/12 Informationsveranstaltung durch das EKS:
  • Was erwarten Firmen von Lebenslauf und Bewerbung
  • Was hat Erfolg/ was hat keinen Erfolg
5. 10 Einige Bewerbungen werden ausgewertet; die Rückmeldung erfolgt bei einer Veranstaltung im Betrieb
6. 10 - 12 Zusätzliche Schnupperpraktika in den Ferien
7. 12/13 SW Demografischer Wandel
8. 12 Sport-LK Lungenfunktionstests; vorbereitender Besuch eines Arztes im Unterricht
9. 12/13 EW Geriatrie/Röhrscheidhaus
10. 13 Praxistage für angehende MedizinstudentInnen
11. 9/10 Herz-Lungen-Wiederbelebung im Biologie-Unterricht
12. Eltern stellen ihre Berufe vor, Angestellte des EKS erläutern:
  • ihren beruflichen Werdegang
  • ihre Ausbildung
  • ihr Tätigkeitsfeld
  • die Erfordernisse für ihren Beruf
  • Vor- und Nachteile ihres Berufes
13. Präsentation am Tag der offenen Tür im FBG
14. Verschiedene Fächer Mitwirkung des FBG bei der Planung und Durchführung von Krankenhausveranstaltungen
15. Angebote an das EKS, z.B. Nutzung des Computerraumes, Nachhilfe für Azubis etc.