Friedrich-Bährens Gymnasium

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Gewaltprävention


Gewaltprävention in den 7. Klassen

Junge Menschen in ihrem Selbstwert stärken, sodass sie aktive, frohe, bejahende Mitglieder unserer Gesellschaft werden - ein übergeordnetes Ziel unserer Schule.

Gewaltprvention_1Diesem Ziel dienen einige außerschulische Lerneinheiten. Sie werden durchgeführt in enger Zusammenarbeit mit dem Jugendamt Schwerte, das uns wiederum Moderatoren und Teamer vermittelt aus dem Sportbereich, von der Polizei, von der JVA Ergste, aus dem pädagogischen Theaterbereich u.v.a. Der Lernort liegt dabei häufig außerhalb der Schule. Die Vermittlung setzt eher auf ganzheitliche Möglichkeiten des Lernens, z.B. Rollenspiele, Selbstreflexion, Empathie. Entwickelt werden soziale Fähigkeiten, kommunikative Kompetenzen, Kreativität.

Die 7. Klassen 2006/07 haben sich unter dem Thema Gewaltprävention ein aufregendes und auch erfahrungsreiches Programm zusammen gestellt, das dieses Jahr im Mai statt fand.

  • Neben einem Einführungskurs in Selbstbehauptung und Selbstverteidigung - ein selbstbewusster Mensch wird seltener zum Opfer - lernen sie auf einem Abenteuerparcours, dass sie sich auf eine Gruppe verlassen können, dass sie sich auch für andere einsetzen müssen.
  • Beim Abseilen aus beträchtlicher Höhe erfahren sie, dass Angst etwas Natürliches ist und dass die Überwindung von Angst gute Gefühle vermittelt.
  • Die Polizei gibt Tipps für ein adäquates Verhalten in Gewalt- und Mobbingsituationen. Die Rollen von Tätern und Opfern werden beleuchtet.
  • Ein Strafgefangener aus der JVA Ergste gibt authentischen Einblick in eine Täterbiographie.
  • Theaterpädagogen lassen Gewaltszenen ais dem Mittelalter nachspielen, besprechen das Verhalten und Empfinden der Beteiligten.
  • Gehen über Glasscherben.

Am Ende dieser Einheiten wird das Erleben mit den Moderatoren und Klassenlehrern reflektiert. Dabei machen wohl alle die Erfahrung, wie unterschiedlich genau dieselben Situationen erlebt worden sind und wie lohnenswert es sein kann, den anderen zuzuhören und zu verstehen, wie ihr Zugang zu den selbst erfahrenen Situationen ist.

Schauen Sie sich einige Bilder aus den unterschiedlichen Modulen an.

Text: Germaine Richter (2007)