Friedrich-Bährens Gymnasium

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58239 Schwerte

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2007


Der 13. Schüleraustausch mit Wormhout/Nordfrankreich

Mittwoch, 10.1.2007
Am Mittwoch verabschiedeten wir uns um acht Uhr von unseren Familien und fuhren mit dem Bus nach Wormhout/Frankreich. Während der sechsstündigen Fahrt machten wir genau zwei Pausen. Als wir dann endlich in Wormhout ankamen, wurden wir schon von unseren "corres" und deren Familien vor dem Collège du Houtland erwartet. Den Rest des Tages verbrachte jeder mit "seiner Familie".

Donnerstag, 11.1.2007
Am Donnerstag wurden wir um 8:30 Uhr im Collège von der Schulleitung herzlich empfangen. Danach überreichten wir ihnen einen selbst gestalteten Kalender 2007 als Gastgeschenk. Außerdem erhielt das Collège du Houtland noch eine kreative DVD mit Fotos vom letzten Jahr, als die französischen Schülerinnen und Schüler in Schwerte zu Gast waren. Als nächstes durften wir in der Schulkantine, "restaurant scolaire", frühstücken, beispielsweise gab es dort Croissants und Schokobrötchen zur Auswahl. Um 9:50 Uhr besichtigte die deutsche Gruppe das Collège, und die Franzosen mussten zurück in den Unterricht. Nach einer ausführlichen und interessanten Besichtigung nahmen nun auch wir zwei Stunden am Unterricht teil.

Schnell merkten wir, dass in der französischen Schule vieles anders ist, als zum Beispiel im FBG in Schwerte. In den Klassenräumen sitzen alle Schüler an Zweier-Tischen. Außerdem sind die französischen Lehrer sehr viel strenger als die Deutschen.

Als nach den zwei Schulstunden die Schulglocke (Mozart-Musik!) ertönte, war es für uns Zeit, mit dem Bus - trotz des stürmischen Wetters - um 13:30 Uhr zum Bowling nach St Omer zu fahren. Nach dem sportlichen Teil des Tages kamen wir (um 17 Uhr) wieder in Wormhout an. Den restlichen Abend verbrachte jeder mit in seiner Gastfamilie. (Sarah Müller)

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Freitag, 12.1.2007
Am Freitagmorgen trafen wir uns wie jeden Morgen vor der "grille", dem Schultor. Danach machten wir uns auf den Weg zum Museum "la piscine", welches früher ein Schwimmbad war. Dort bestaunten wir bei einer Führung die vielen Kunstobjekte. Die Museumsführerin erklärte uns sehr ausführlich alles über die Geschichte des Museums und über die Ausstellungsstücke. Bei einigen Kunstobjekten konnten wir sogar selbst aktiv werden oder deren Duft ausprobieren (doch diese dufteten nicht gerade gut!!!).

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Nach einer kurzen Busfahrt kamen wir in der Stadt Lille an. Zunächst konnten wir die Stadt bei einer Shoppingtour kennenlernen. Danach wurden wir noch bei einer Stadtrundführung über die Sehenswürdigkeiten der Stadt informiert. Da eine indische Ausstellung in der Stadt war, sahen wir außer den Sehenswürdigkeiten wie das Rathaus und die "Börse" noch künstliche Elefanten und einen künstlichen Affen, den wir alle sehr lustig fanden.

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Samstag, 13.1.2007
Am Samstagmorgen besichtigten wir ohne die Franzosen, die Unterricht hatten, die Mediathek von Wormhout. Dort wurde uns bei einer Führung alles gezeigt. Nach der Führung konnten wir die Mediathek auf eigene Faust erkunden. Danach trafen wir uns mit den Franzosen im Rathaus der Stadt. Dort lauschten wir gespannt der Rede des Bürgermeisters und übergaben unser Gastgeschenk. Bei dem Gastgeschenk handelte es sich um einen Kalender, den wir in unserer AG selbst "designt" hatten. In jeweils Zweiergruppen gestalteten wir immer einen Monat. Am Schluss wurden alle Monate zusammengestellt. Außerdem übergaben wir noch eine DVD mit einer Zusammenfassung der Austauschwoche im September, als die Franzosen bei uns waren. (Johanna Kraus)

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Samstagnachmittag, Sonntag, 13./14.1.2007
Den Samstagnachmittag und den Sonntag verbrachten wir in den einzelnen Familien und sahen, wie das Wochenende in einer französischen Familie abläuft. Einige von uns fuhren mit den Gastfamilien ans Meer. Andere wiederum gingen Eislaufen.

Montag, 15.1.2007

Am Montag besichtigten wir "la cristallerie d'Arques", eine große Porzellan- und Kristallmanufaktur, in der 1000 Menschen beschäftigt sind. Wir beobachteten die Herstellung von verschiedenen Gläsern, Tellern und Vasen. Nach der Führung plünderten wir dann erst einmal den halben Souvenirladen. Anschließend fuhren wir weiter und erkundeten "la Coupole". Während des 2. Weltkrieges sollten von dort aus Raketen, zum Beispiel nach London, abgefeuert werden. Die Engländer entdeckten das Versteck aber vor dem Abschuss der 1. Rakete. Die Kuppel liegt versteckt in den Felsen und war so ein gutes Versteck für ein Raketenlager. (Carolin Samson)

Dienstag, 16.1.2007

Am letzten Tag fuhren wir zum Leuchtturm am Hafen von Calais. Dort mussten die deutsch-französischen Schülergruppen durch einen Kompass und einen Zahlencode ein Rätsel lösen, wobei es ein paar Schwierigkeiten gab und für Verwirrung sorgte. Trotzdem hatten wir sehr viel Spaß dabei, die Wörter zu erraten. Von oben aus konnte man die schöne Aussicht vom Leuchtturm genießen und dabei fast die ganze Stadt erblicken. Auch den großen Hafen konnte man sehen und, wenn man Glück hatte, sogar eine Fähre, die nach England ging. Weitere Informationen über die Seefahrt bekam man in einem Film, der in dem kleinen Museum des Leuchtturms gezeigt worden war.

Danach besichtigten wir das Rathaus von Calais mit der berühmten Rodin-Plastik "Die Bürger von Calais". Anschließend gings noch für eine halbe Stunde an den Strand von Calais, wo wir - Lehrer und Schüler - trotz des Windes am Meer spazieren gehen und dabei die frische Meerluft genießen konnten. Am Nachmittag konnten wir in einzelnen Gruppen durch das Cité Europe bummeln und noch letzte Geschenke und Souvenirs kaufen. Auch konnte man noch die französischen Geschäfte begutachten und mit den Verkäufern auf Französisch kommunizieren.

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Mittwoch, 17.1.2007
Sehr traurig und mit vielen Tränen verabschiedete man sich am Mittwochmorgen, bevor der Bus abfuhr. Bei vielen Schülern blieben sehr gute Eindrücke zurück, die gerne in der Zukunft nochmal wiederholt werden möchten. (Kristina Mrcela)

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Bilder und Texte: Inge Bauer-Kerber und Wolfgang Sandmann


Les collégiens de Schwerte en terre de Flandre


Répondant à l'invitation le leurs camarades français, des collégiens allemands du Friedrich-Barhens Gymnasium de Schwerte (Rhénanie Westphalie) séjournent jusqu'au 17 janvier en Flandre.

Vingt-cinq collégiens du Houtland, issus des classes de 4e et 34e européennes avaient rendu visite à leurs correspondants en septembre dernier.

Les jeunes germaniques, accompagnés de leurs enseignant Inge Kerber et. Wolfgang Sandmann, participent à la 13e semaine d'échanges alliant formation initiale, tourisme pédagogique et festif et activités sportives.

Ils sont hébergés dans des familles. Samedi matin, le groupe franco-germanique, conduit par Roger Vandamme, principal. Michael Engelhardt et Cécile Fritz, organisateurs français de cet échange, étaient les hôtes de René Kerckhove, maire, Martine Verroust, adjointe aux affaires scolaires et d'une délégation municipale.

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Photo souvenir pour la postérité et la richesse des futurs échanges antre les deux citoyens des deuy pays.


Enrichissement des connaissances
Les élus et le chef d'établissement ont insisté sur le caractère essentiel de telles rencontres : Elles permettent aux jeunes Européens de mieux se comprendre, de connaître les méthodes et pratiques éducatives d'un état voisin et d'enrichir les connaissances générales au travers de découvertes touristiques et du séjour dans leur famille d'accueil. Les homologues germaniques ont réitéré le caractère exceptionnellement enrichissant de telles rencontres.

Avant l'échange traditionnel de souvenirs, deux collégiens d'Outre Rhin, avec une maîtrise parfaite de la langue de Molière, ont remercié la municipalité, les organisateurs du séjour et les familles françaises.

Les jeunes Allemands ont également découvert la région sous l'angle culturel, économique, historique, géographique et ludique avec au programme La Piscine de Roubaix, la capitale de la région Nord-Pas-de-Calais, la médiathèque locale, la cristallerie d'Arques, la coupole d'Helfaut, la Côte d'Opale, le phare de Calais, la cité Europe et un après-midi bowling à Saint-Martin-au-Laërt.

Littoral-Flandre - 18.01.2007